Weiterentwicklung der modernen Portfoliotheorie von Markowitz und Sharpe bis heute
Weiterentwicklung der modernen Portfoliotheorie von Markowitz und Sharpe bis heute
Seit der Entwicklung der theoretischen Portfoliotheorie, die maßgeblich auf Harry Markowitz und Bill Sharpe zurückgeht, hat sich viel sowohl in der Wissenschaft als auch in der Finanzindustrie rund um das Thema professionelle Geldanlage weiterentwickelt. Das Spannungsfeld in diesem Zusammenhang bilden die beiden fundamentalen Kernfragen: Welche Trends zählen inzwischen zum Marktstandard und haben sich etabliert? Welche vielversprechenden Ansätze konnten sich dagegen nicht durchsetzen und sind wieder von der Bildfläche verschwunden?
In unserer Learn@Lunch Session begibt sich Prof. Dr. Christian Koziol (Eberhard Karls Universität Tübingen) auf eine Zeitreise zu den Meilensteinen der Portfoliotheorie. Verständlich erklärt er, wann welcher Beitrag erbracht wurde und wie diese in der Praxis den Investoren zugute kommen.
Die Session erläutert, wie die Theorie von Markowitz und Sharpe beispielsweise durch ein modernes Risikoverständnis, Multi-Faktor-Modelle, den Umgang mit Schätzproblemen, die Berücksichtigung von ESG und die Nutzung von KI bereichert wurde. Maßgebliche Ansätze auf diesen Gebieten werden kritisch beleuchtet und deren Bedeutung für die Finanzindustrie aufgezeigt.